-
The Band
-
Uwe “Hoover” Seitz
Der Sänger von FIREBALL ist genau das, was man sich unter einen Frontman vorstellt: Kein Scheinwerferlicht, in das es ihn nicht drängt. Doch von Arroganz keine Spur. Obwohl er sich auf seine unglaublich ausdrucksstarke Stimme schon etwas einbilden dürfte. So sicher wie er Led Zeppelins Robert Plant interpretiert, so sicher vermag er, die grenzenlose Power und Ruhelosigkeit eines Bon Scott aus seiner Kehle klingen zu lassen. Doch das wäre nicht genug bezüglich dieser Stimme, denn der FIREBALL-Sänger ist zu jeder Zeit er selbst, klingt ungekünstelt, authentisch und eigenständig.
-
Bob Perry
Der Bassist von FIREBALL ist nicht nur spieltechnisch ein Genuss. Wirkt er offstage eher ruhig und gelassen, fegt er schon beim ersten Ton wie ein Derwisch über die Bühne. Man merkt es ihm an: Bob ist Rock’n’Roll. Sein Bass ist für FIREBALL wie der Motor eines 24-Tonners, den „Mr. Perry“ virtuos zu bedienen weiß. Druckvoll, groovig und gnadenlos zerrt Bob die tiefen Töne aus den Vier- und Fünfsaitern und treibt die Band zu echter Hochform. Dabei geht er in der Musik auf und nimmt durch seine Art und sein musikalisches Können das Publikum auf eine Reise mit, die nur einen Soundtrack kennt: schnörkellosen, ehrlichen Rock’n’Roll
-
Bernie Gail
Bernie ist ein absoluter Ausnahmengitarrist. Mit seinen atemberaubenden Soli kann er sowohl Saitenhexer wie Jimmy Page, Ritchie Blackmore oder Jimmy Hendrix interpretieren als auch bluesig-rauhe Licks à la Angus Young servieren. Mit rudernden Armen, gefährlichen Ausfällen und verblüffenden Gitarrentricks sorgt Bernie Gail für reichlich Rudelbildung vor seinem Bühnenabschnitt. Daneben erlaubt es ihm seine grenzenlose Musikalität, beim einen oder anderen Song die Lead-Vocals zu übernehmen oder den Songs mit seiner Mundharmonika das Flair der Südstaaten einzuhauchen.
-
Günter Wiedemann
„Günne“ hat als Drummer schon so ziemlich alles gemacht, schwang als Teeny die Besen in der WDS-Big Band, um bald darauf richtig los zu rocken. Mit der Band „Euphoria“ gewann er einst den SDR3-Band Contest, drosch dann in diversen Bands in den USA auf die Felle ein und spielte danach sowohl live als auch im Studio unter anderem mit Fast Eddy’s Bluesband, David Hanselmann, Andy Susemihl (U.D.O) und Ritchie Kotzen (Poison). Die Liste ist schier endlos, wie Günnes Power. Live zeigt er gern, was man mit vier Gliedmaßen an Rhythmus so alles machen kann. Vor allem Ian Paice von Deep Purple hat es Günne angetan und hin und wieder lässt er mit DoubleBass-Attacken seine Liebe zum Hardrock der 70er und 80er durchblicken. Power-Drumming wie es zu Fireball nicht besser passen könnte! -
Stephen Dodds
Es mag so aussehen, als ruhe er ewig in sich. Aber Stephen verrät spätestens beim ersten Riff, dass er raues englisches Blut in den Adern hat. Dann serviert er seinen peitschenden Sound kombiniert mit brillant platzierten Licks, dass es eine wahre Freude ist. Und kaum hat man sich auf den harten Rock eingestellt, verblüfft der Brite mit emotionsgeladenem Blues-Feeling. Damit steht Stephen in einer guten englischen Tradition, denn gerade die ruhigeren Gesellen an der Gitarre legten und legen das Fundament für packenden und schweißtreibenden Rock’n’Roll und sorgen stets für Überraschungen.











